Zum Vereinsabend am kommenden Dienstag, 10.11.2026 einsehbar.

Nachrichtenblatt Nr.3 und 4/2026 Briefmarkensammlerverein Favoriten WIEN eingetroffen
Zum Vereinsabend am kommenden Dienstag, 10.11.2026 einsehbar.

Nachrichtenblatt Nr.3 und 4/2026 Briefmarkensammlerverein Favoriten WIEN eingetroffen

Sehr schöner Beleg mit Sonderstempel von Melchior Lemke


Tolle Belege von Sammlerfreund Johann Funk aus Villach in Österreich
Ein großes Problem bei der spanischen Post, viele Karten mit sehr schönen Marken-Motiven, aber leider nicht gestempelt.

Urlaubsgrüße von Petra und Karl-Friedrich Abe

Schöner Beleg von Rufin Schullian – Inhalt Mitteilungen der Südtiroler Philatelisten-Jugend

Grüße von der SMärchenposta in Hofgeismar von Sammlerfreund Günter Tiede

Michael Egger aus Südtirol sendet Grüße aus Ulm

Viele Grüße aus Ulm an alle Vereinsmitglieder
Verfasst von Mathias Eckardt, Mitglied im Meininger Briefmarkensammlerverein e.V.
Bereits 1560 wird durch Graf Georg Ernst für die Latein- und Stadtschule
eine spezialisierte Schulordnung in Schleusingen erlassen.
Die erste urkundlich belegte Gründung erfolgte im März 1577 und
feierliche Einweihung des Gymnasiums ist auf den 22.06.1577 datiert.
Und im Oktober desselben Jahres wird auch eine gymnasiale
Kommunität (Internat) eröffnet. Die Schule wird in dem ehemaligen
Barfüßer-Kloster eingerichtet, das 1544 in Folge der Reformation
aufgehoben worden war.

Es wird als „des ganzen Landes (ein) edles Kleinod…und illustre Gymnasium“
bekannt. Damit ist es nachweislich eines der ältesten durchgängig
betriebenen Gymnasien ganz Deutschlands. Die Schule blüht rasch auf.
Oft zitiert wird die Wertschätzung eines Professors der Leipziger
Universität von 1624 „Schleusingen entsendet nur tüchtige Leute“.
Im Gegensatz dazu ist der baulich marode Zustand des alten Klosters oft
Anlass zur Klage. Man befindet sich bis 1868 immer noch in diesem
alten Gebäude von 1502.
Im Jahr 1870 dann erfolgt die Grundsteinlegung für das große Gebäude, bald
„der Kasten“ genannt. Die Lehrer und Schüler hatten schon 1868
Abschied von dem alten Haus genommen und waren in das gr0ße
Mietshaus (Eckhaus am Markt/Kirchgasse) umgezogen. Am 10. 09.1874
findet die feierliche Einweihung statt und 129 Schüler und acht Lehrer
ziehen ein.
Der Neubau ist für höchstens 200 Schüler berechnet. Diese Zahl wird
1902 erreicht.
„Mit Bedauern empfinden wir, dass das Gebäude zu wenig Räume
enthält,… und diese sind teilweise zu klein“ äußerte der Direktor in
diesem Jahr anlässlich der 325-jährigen Jubiläums, aber mit der
Vorfreude auf den geplanten Neubau.
Doch 1902 wird nichts daraus und auch im Jahr 1938, als der gigantische
Neubauentwurf des Architekten Ernst Kippe vorliegt, wird dies durch die
Kriegsvorbereitungen vereitelt.
1977 hätte die 400 Jahrfeier stattfinden können. Dies wurde durch die
damalige DDR- Regierung verboten, weil man den Besuch ehemaliger
Schüler aus der BRD vermeiden wollte.
So konnte sich das traditionsreiche Gymnasium erst wieder nach der
Wiedervereinigung Deutschlands auf seine Gründung berufen. Es wurde
jetzt wieder zum Hennebergisches Gymnasium. Und von 1999 bis 2001
erfolgte ein Anbau und die Sanierung des gesamten Gebäudes.
Inzwischen waren die Schülerzahlen auf 853 angewachsen und es
waren 64 Lehrer tätig.
Und 2002 konnte das 425jährige Jubiläum mit Absolventen und Gästen
aus aller Welt endlich wieder im würdigen sowie architektonisch und baulich
ansprechenden Rahmen gefeiert werden.
Eine Tradition an der Schule ist die Schleusinger Abi-Taufe, die alle
Schüler nach erfolgreichem Abitur hier erhalten. 2026 ist diese Tradition
in die Landesliste des immateriellen-kulturellen Erbes Thüringens
aufgenommen worden. Dieses Ereignis zieht jedes Jahr viele ehemalige
Schüler wieder zum Besuch nach Schleusingen.
Und zum 450-jährigen Jubiläum in 2027 sind wieder alle herzlich
eingeladen und willkommen!

Das Gymnasium Schleusingen heute (Bild mit freundlicher Genehmigung von Jürgen Holzhausen)

Philatelistisch illustrierten Vortrag zum Thema „Was die Post über Medizin erzählt“